Gallup Studie – Engagement Index 2013 – Deutschland nutzt seine Ressourcen nicht!

 In Arbeitswelt

Ich möchte der Firma AD Personalkonzept GmbH aus Nürnberg zu Ihrem ersten Blogbeitrag gratulieren. Die AD Personalkonzept GmbH ist ein junges Unternehmen und bietet für Unternehmen Dienstleistungen im Bereich Inhouse Placement, Outplacement und Personalvermittlung. Für die private Kundschaft stehen Bewerber- und Karrierecoaching, eine Gehaltsberatung oder die Stellenanalyse zur Verfügung.

Weshalb ich gerade über die AD Personalkonzept GmbH berichte, hat zweierlei Gründe. Zum einen hat meine ehemalige Assistentin und beste Freundin Jessica dort nach der Schließung meiner Firma einen Arbeitsplatz gefunden, der ihr Spaß macht und sie sich weiterentwickeln kann. Zum anderen, weil das Thema auf die breite Masse trifft.

Der Blog-Beitrag lautet „Deutschland nutzt seine Ressourcen nicht!„. Dieser handelt teilweise über die Gallup Studie namens „Engagement Index 2013„. In dieser Studie geht es vorwiegend um die Analyse wie zufrieden Mitarbeiter mit ihrem Arbeitgeber und dem Umfeld sind und wie Führungskräfte mit verschiedenen Situationen umgehen – oder auch nicht.

Viele Angestellte in Deutschland sind nur wenig motiviert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 1300 Beschäftigten, die das Beratungsunternehmen Gallup vorgestellt hat. Allerdings gibt die Studie auch Grund zu leichtem Optimismus: Den Ergebnissen zufolge soll sich die Stimmung in deutschen Büros und Fabrikhallen erstmals seit zehn Jahren wieder etwas aufgehellt haben.

Engagement Index der Mitarbeiter 2013

  • Mit 16 Prozent sind nur wenige aller Arbeitnehmer bereit, sich freiwillig für die Ziele ihrer Firma einzusetzen.
  • 67 Prozent der Deutschen machen nur „Dienst nach Vorschrift“.
  • Und der Anteil der Arbeitnehmer, die „innerlich gekündigt“ haben, liegt bei 17 Prozent.

Gallup

Ich selbst bin nun sieben Monate bei meinem Arbeitgeber und zähle garantiert zu den wenigen 16%, die an dem Erfolg und an der Zielverwirklichung des Arbeitgebers und einem selbst mitwirken möchten. Ich habe hier eine abwechslungsreiche Tätigkeit, bei der ich keine zwei Tage das gleiche Aufgabengebiet habe, mich selbstverantwortlich um meine Bereiche und Aufgaben kümmern und weitestmöglich flexibel agieren kann. So habe ich einen bestmöglichen Ausgleich für mich, der auch dem Arbeitgeber zugute kommt..

Natürlich kenne ich auch die anderen Prozente und kann mich gut in das Thema, das man innerlich schon gekündigt hat hineinversetzen. Heutzutage verfällt man in den Arbeitsabläufen oft in eine Monotonie, die sicherlich keinem Mitarbeiter auf Dauer gut tut bzw. gefällt. Auch ist das Thema Leistungsdruck ein Punkt, der nicht unterschätzt werden darf. Das Ergebnis der Arbeit wird meiner Ansicht nach ab einem gewissen Leistungsdruck eher schlechter. Hinterher sind die Führungsetagen und meistens der Kunde unzufrieden. Es gilt also einen gesunden Mix zu etablieren, damit der Mitarbeiter sich in gewissem Maße entfalten, weiterbilden und für den Arbeitgeber einsetzen kann. Nichts ist schlimmer als Monotonie und Leistungsdruck gepaart mit der falschen Vergütung. Denn viele arbeiten hier dann nach dem Motto

Solange mein Chef so tut, als würde er mich richtig bezahlen, solange tue ich so, als würde ich richtig arbeiten.

Es entsteht ein Kreislauf, bei dem oftmals der Mitarbeiter den Arbeitgeber verlässt, da er es körperlich, psychisch oder aus anderen Gründen nicht mehr in Erwägung zieht diese Tätigkeit weiter auszuführen. Die Konsequenzen aus diesem Handeln tragen an dieser Stelle der Arbeitnehmer, aber auch der Arbeitgeber. Nur eine wertschätzende Unternehmenskultur schafft Loyalität und Produktivität und befriedigt am Ende alle Mitwirkenden.

Oft fehlt es einfach an der Kommunikation. Man lebt sich quasi auseinander. Die Führungsebene führt und der Arbeiter arbeitet. Doch weiß die Führungsetage auch immer was ein jeder Mitarbeiter eigentlich will und vor allem welche Qualitäten dieser wirklich hat? Bestehende Gespräche finden oft auf qualitativer Ebene zum Auftrag, Zwischenstand und dem Endergebnis statt und enthalten immer weniger inhaltliche Angaben aus den Bereichen Probleme oder Verbesserungsvorschläge.

Zwar kostet es Zeit und Kraft durchgehend ausgeprägte Gespräche zu führen, doch nur so ist die Qualität sichergestellt. Alternativ gibt es hier natürlich externe Inkubatoren bzw. Mentoren, die eine solche Kommunikation übernehmen, wie z.B. die Firma AD Personalkonzept GmbH.

Laut der Gallup Studie sind es vor allem die nachfolgenden 12 Fragen (Q12), die Aufschluss über die Motivation von Mitarbeitern geben.

  • Ich weiß, was bei der Arbeit von mir erwartet wird.
  • Ich habe die Materialien und die Arbeitsmittel, um meine Arbeit richtig zu machen.
  • Ich habe bei der Arbeit jeden Tag die Gelegenheit, das zu tun, was ich am besten kann.
  • Ich habe in den letzten sieben Tagen für gute Arbeit Anerkennung oder Lob bekommen.
  • Mein/e Vorgesetzte/r oder eine andere Person bei der Arbeit interessiert sich für mich als Mensch.
  • Bei der Arbeit gibt es jemanden, der mich in meiner Entwicklung fördert.
  • Bei der Arbeit scheinen meine Meinungen zu zählen.
  • Die Ziele und die Unternehmensphilosophie meiner Firma geben mir das Gefühl, dass meine Arbeit wichtig ist.
  • Meine KollegInnen haben einen inneren Antrieb, Arbeit von hoher Qualität zu leisten.
  • Ich habe einen sehr guten Freund/eine sehr gute Freundin innerhalb der Firma.
  • In den letzten sechs Monaten hat jemand in der Firma mit mir über meine Fortschritte gesprochen.
  • Während des letzten Jahres hatte ich bei der Arbeit die Gelegenheit, Neues zu lernen und mich weiterzuentwickeln.

Wie man seinen Mitarbeitern beispielsweise entgegenkommen kann, zeigt ein Interviews mit dem Microsoft Chef Herr Dr. Christian Illek zu dem ich ebenfalls einen kleinen Beitrag (Der feste Arbeitsplatz ist Geschichte) geschrieben habe. Umsetzbar ist dieser Weg natürlich nur in bestimmten Branchen!

Vielleicht findest du auch die Zeit dir den Blogbeitrag der AD Personalkonzept GmbH durchzulesen und machst dir die ein oder anderen Gedanken, wie zufrieden du eigentlich mit deinem Arbeitgeber oder deiner Position bist und ob es nicht vielleicht doch andere Chancen in deinem Unternehmen für dich gibt.

Ich wünsche Jessica und dem jungen Unternehmen von Herrn Andreas Dauer eine erfolgreiche Zeit und weitere Blogbeiträge wie dieser.

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Gallup Studie: Engagement Index 2013



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